Über Tierhaltung und offene Fenster

Michael Gottwald Verwaltungsservice

Über Tierhaltung und offene Fenster

2015-03-02-katzengeschaedigt_web300x0

Das eine Katze ihren eigenen Kopf hat ist hinlänglich bekannt. Sie läßt sich nicht gerne vorschreiben, wo sie sich aufhalten soll. Allerdings steht der Katzenhalter in der Verantwortung dafür zu sorgen, dass sich sein Tier nicht ständig in andere Wohnungen schleicht.

Das Amtsgericht Potsdam musste in einem Fall urteilen, in dem die Katze einer Mieterin genau das getan hat. Sobald in einer Nachbarwohnung ein Fenster oder eine Tür offen stand, saß sie in dieser Wohnung bis sie vertrieben wurde. Als das den Nachbarn zuviel wurde, bestanden sie darauf, dass der Tierhalter Einfluss auf seine Katze nimmt, damit dieses Verhalten aufhört – mit welchen Mitteln auch immer.

In seinem Urteil hat das Gericht den Klägern eine Mietminderung in Höhe vom 10% zugesprochen, bis die Belästigungen beseitigt sind. Es gehöre zum vertragsgemäßen Gebrauch einer Wohnung, dass Fenster und Türen vollständig geöffnet werden können, sei es zum Lüften oder aus anderen Gründen. Ist das nicht mehr möglich, liege eine nicht unerhebliche Beeinträchtigung beim Gebrauch der Mietsache vor.

 

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Hier finden Sie unsere Datenschutzerklärung, die unter anderem auch mehr Informationen über die von uns verwendeten Cookies enthält. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen